Die Kfz Versicherung

Die Deutschen sind bekannt für ihre Liebe zum Auto. Kein Wunder, steht dessen Wiege ja auch in Deutschland. 1886 entwickelte der deutsche Ingenieur Carl Benz den ersten Motorwagen und wurde somit zum Pionier des Automobils. Was die Leute damals noch verwundert, manche sogar schockiert hat, ist heute nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken.

Fast jeder in Deutschland besitzt heutzutage ein eigenes Auto. Und das wird natürlich dann in vielen Fällen gehegt und gepflegt, sei es in der Waschanlage oder in der heimischen Garage mit Eimer und Schwamm. Das Auto soll aber nicht nur möglichst gut in der Sonne scheinen, sondern auch gut versorgt sein, sollte es einmal zu einem Schaden am Auto kommen.

Um in einem solchen Fall vorzusorgen, gibt es Versicherungen. Diese unterscheiden sich einerseits in ihrer Art und andererseits nochmals von Anbieter zu Anbieter in ihren Konditionen. Manche Versicherungen sind vom Gesetz vorgeschrieben. Ohne sie darf ein Fahrzeug nicht auf die Straße und aktiv am Straßenverkehr teilnehmen. Bei der Wahl des jeweiligen Anbieters, lohnt es sich vorher die verschiedenen Angebote zu vergleichen. So lässt sich für jeden das passende finden.

Die wohl geläufigste Versicherung rund ums Auto ist die Kfz-Haftpflichtversicherung. Wie der Name schon sagt, ist sie eine Pflichtversicherung. Das bedeutet, dass sie vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist, will man mit einem Auto am Straßenverkehr teilnehmen. Vereinfacht gesagt funktioniert diese Versicherung wie folgt: Verursacht man mit seinem Auto einen Schaden an einem Dritten, so greift diese Versicherung und übernimmt den Schaden. Entsteht also ein Anspruch auf Schadensersatz, so deckt die Kfz-Haftpflichtversicherung diesen ab.

Die Pflicht der Kfz-Haftpflichtversicherung trifft nicht automatisch jeden, der einen Führerschein besitzt, sondern jeden, der Halters eines Fahrzeuges ist (Quelle: Kfz-Versicherung). Kommt es also nun zu einem Unfall, bei dem der Fahrer mit dem Fahrzeug einem Dritten Schaden zufügt, so haftet dieser für den Schaden. Ist der Fahrer nicht der Halter des Fahrzeugs, haftet trotzdem auch der Halter des Fahrzeugs, obwohl er nicht am Unfall beteiligt ist.

Bei einem Unfall kann es zu verschiedenen Schäden kommen. Die Kfz-Haftpflichtversicherung greift bei Personenschäden, Sachschäden, Vermögensschäden und Schmerzensgeld. Natürlich ist ein Unfall keine schöne Sache und jeder möchte, dass er so glimpflich wie möglich ausgeht. Trotzdem ist es gut zu wissen, dass die Dinge im Falle eines Unfalls geregelt sind und man nicht selbst den vollen Schaden ersetzen muss.

Die Kfz-Haftpflichtversicherung zahlt außerdem auch in Fällen, in denen der Versicherungsnehmer, also der, der sein Fahrzeug bei diesem Unternehmen versichert hat, nicht mit der Zahlung einverstanden ist. Ein einfaches Beispiel: Es kommt zu einem Unfall zwischen einem Fahrer, der auch der Halter des Fahrzeugs ist, und einem zweiten Fahrer. Der erste hat einen Schaden am Fahrzeug des zweiten Fahrers verursacht, sieht dies aber nicht ein und will nicht dafür gerade stehen. Meldet der zweite Fahrer den Schaden nun der Versicherung des ersten, so zahlt diese, egal ob der erste Fahrer damit einverstanden ist oder nicht.

Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist zwar eine Pflichtversicherung. Trotzdem ist für jeden der Sinn dahinter klar erkennbar. Nur durch diese Art der Versicherung ist sicher gestellt, das Schäden gezahlt werden können.